Früher nach Hause: Re:Start verbindet Reha und Alltag

Nach rund zwei Wochen stationärer Rehabilitation wieder zu Hause schlafen und im vertrauten Umfeld in den Tag starten, während die Reha gleichzeitig weitergeht. Das ermöglicht Re:Start, ein neues Pilotprogramm der Stiftung ÖKK und der Klinikgruppe Valens.

Der Schritt nach Hause gehört zu jeder Rehabilitation. Bei Re:Start erfolgt dieser Schritt früher als gewohnt. Ausgewählte Patientinnen und Patienten beenden ihren stationären Aufenthalt bereits nach rund zwei Wochen. Danach führen sie ihre Rehabilitation während drei Wochen ambulant in der Rehaklinik Chur weiter. Zum Abschluss folgt ein zweiwöchiges Heimprogramm. Auch dabei stehen die Therapeutinnen und Therapeuten unterstützend zur Seite.

Mit diesem Ansatz verbindet Re:Start stationäre Rehabilitation, hochintensive ambulante Rehabilitation sowie ein personalisiertes, supervidiertes Training zuhause zu einem durchgängigen Reha-Prozess. Die stationäre Rehabilitation schafft die Grundlage. Anschliessend können die Teilnehmenden das Erlernte im persönlichen Alltag erproben und ihre Fortschritte in der ambulanten Reha und mit dem Heimprogramm weiter ausbauen. Denn zu Hause stellen sich ganz konkrete Fragen: Wie gut bewältige ich meinen Tagesablauf? Was gelingt schon wieder selbstständig? Wo brauche ich noch Unterstützung? Die Erfahrungen aus dem eigenen Alltag fliessen direkt in die weitere Rehabilitation ein.

Näher am Alltag

Das Pilotprogramm startet am 1. Oktober 2026 mit einer begrenzten Anzahl von Teilnehmenden und wird von der Stiftung ÖKK ermöglicht und finanziert. Es bringt die Rehabilitation früher ins gewohnte Lebensumfeld der Patientinnen und Patienten.

«Mit Re:Start gehen wir bewusst neue Wege. Das Ziel ist es, die Rehabilitation noch stärker an der Lebensrealität der Patientinnen und Patienten auszurichten und sie auf ihrem Weg zurück in den Alltag Schritt für Schritt bestmöglich zu unterstützen», sagt Dr. med. Till Hornung, CEO der Klinikgruppe Valens.

Pilotprogramm Re:Start: Sieben Wochen Reha in drei Phasen

  • Rund zwei Wochen stationär: In den Rehakliniken Valens, Walenstadtberg, Davos Clavadel und Chur legen die Patientinnen und Patienten gemeinsam mit ihrem Reha-Team die Basis. Sie arbeiten an ihren individuellen Reha-Zielen und bereiten sich auf die Rückkehr nach Hause vor.
  • Drei Wochen ambulant: Wieder zu Hause startet die hochintensive ambulante Rehabilitation. Mehrmals pro Woche kommen die Teilnehmenden für ihre Therapien in die Rehaklinik Chur. Das Erlernte können sie zwischen den Therapietagen direkt im persönlichen Alltag umsetzen.
  • Zwei Wochen Heimprogramm: Zum Abschluss trainieren die Patientinnen und Patienten mit einem speziell erarbeiteten und supervidierten Heimprogramm weiter. Ihre Therapeutinnen und Therapeuten begleiten sie auch in dieser Phase.

Mehr über Re:Start finden Sie hier: oekk.ch/restart

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