Wenn Körper und Seele Unterstützung brauchen

Wenn chronischer Stress, Schmerzen oder Erschöpfung das innere Gleichgewicht stören, wird der Alltag zur Belastung. Die Klinikgruppe Valens verfügt über langjährige Erfahrung in der Psychosomatischen Rehabilitation und Psychiatrie und begleitet Betroffene mit einem ganzheitlichen, wissenschaftlich fundierten Ansatz.

Wandergruppe im hügeligen Gelände

Körper und Seele bilden eine untrennbare Einheit. Gerät dieses Zusammenspiel aus dem Lot, wirkt sich das spürbar auf den Alltag aus. Arbeit, Beziehungen, Lebensfreude: Vieles wird schwerer. Der Fachbereich Psychosomatische Rehabilitation und Psychiatrie der Klinikgruppe Valens setzt genau hier an. Medizinische Therapie, psychotherapeutische Begleitung und körperorientierte Verfahren greifen ineinander und verfolgen ein gemeinsames Ziel: Stabilität fördern und neue Perspektiven eröffnen.

Schwerpunkte in Davos Clavadel und Gais

Die Fachbereiche Psychosomatische Rehabilitation und Psychiatrie sind insbesondere an den Standorten Davos Clavadel und Gais verankert. In der Rehaklinik Davos Clavadel hat die psychologische Begleitung eine lange Tradition: Bereits seit den 1950er-Jahren ist sie fester Bestandteil des Behandlungskonzepts.

Mit der Eröffnung einer eigenständigen psychosomatischen Abteilung im Jahr 2001 wurde dieser Schwerpunkt gezielt ausgebaut. In der Rehaklinik Gais finden Patientinnen und Patienten in der Psychosomatischen Rehabilitation und der stationären Psychiatrie einen geschützten Rahmen, um zur Ruhe zu kommen, sich neu zu orientieren und ihre psychische Stabilität wiederzugewinnen. Beide Standorte verfolgen einen ganzheitlichen Ansatz, der medizinische, psychotherapeutische und körperorientierte Interventionen eng miteinander verbindet.

Diagnosen und Entwicklungen

Behandelt werden unter anderem Menschen mit chronischen Schmerzen, Depressionen, Angsterkrankungen, Traumafolgestörungen oder Erschöpfungssyndromen wie Fatigue. Auch psychosomatische Beschwerden – etwa funktionelle Störungen oder stressbedingte Erkrankungen – gehören zum Spektrum. Früher wurde die Psychosomatische Rehabilitation häufig begleitend zu somatischen Hauptdiagnosen eingesetzt – etwa nach neurologischen Ereignissen oder schweren Unfällen.

Heute liegt der Schwerpunkt – auch im Kontext der Stationären Tarifstruktur für die Rehabilitation ST Reha – auf chronischen Schmerzsyndromen und somatoformen Störungsbildern (psychische Erkrankungen mit realen, aber organisch nicht ausreichend erklärbaren Beschwerden). In der stationären Psychiatrie werden zunehmend auch jüngere Patientinnen und Patienten mit Erkrankungen im genannten Diagnosespektrum behandelt.

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